GEWALTPRÄVENTION IN DER PFLEGE 

Wie können freiheitsentziehende Maßnahmen reduziert werden?

Fort- und Weiterbildung, gemäß der Durchführungsverordnung des Wohn- und Teilhabegesetzes                    (WTG-DVO; GV. NRW 2014 Nr. 32 vom 10.11.2014, S. 5; §3 Fort- und Weiterbildung)

ZIELGRUPPE

Fach- und Führungskräfte in der Pflege.

SPEZIFIKATION DER TRAININGSEINHEIT

In vielen Pflegeeinrichtungen gehören freiheitsentziehende Maßnahmen zum Alltag und sind in Einzelfällen unerlässlich. In der Trainingseinheit werden Ausprägungen von Gewalt, sowie Gewalterfahrungen von Patienten deren Angehörigen und Pflegekräften thematisiert und beleuchtet. Dazu werden Rechtsgrundlagen veranschaulicht, um im Anschluss eigene Handlungen zu reflektieren. Abschließend findet zur Impulssetzung eigener Strategien - ein Brainstorming statt. 

INHALTE

THEORIE

  • Rechtsgrundlage: Fachlicher Input zu freiheitzentziehenden Maßnahmen in der Pflege. 
  • Bestandsaufnahme: Arten von Gewalt in der Pflege, gegenüber Pflegenden, Pflegebedürftigen und deren Angehörigen.
  • Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahme: Welche Strategien stehen zur Auswahl? 

DISKUSSION, REFLEXIONSÜBUNGEN 

  • Übung zur Wahrnehmung und Stärkung des Bewusstseins; Wann sprechen wir von Gewalt? (Eigene Haltung, persönliche Grenzen, Akzeptanz etc.)
  • Persönliche Gewalterfahrungen in der Pflege
  • Identifizierung von Herausforderungen
  • Selbsteinschätzung zum Umgang in Gewaltsituationen
  • Brainstorming – Impulse zur Entwicklung von Lösungsansätzen. 

VORTEILE

Die Vorteile für Auftraggeber können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Steigerung der Kundenzufriedenheit durch, die Verbesserung des Wohlergehens von Pflegebedürftigen
  • Steigerung der Arbeitgeberattraktivität für Pflegekräfte.